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Name: Araton der Nebelreiter
Rasse: Mensch
Spieler: Parinor
Aussehen: Araton ist 1,90m groß, hat schwarze Haare und keinen Bart. Seinen Rumpf schützt ein Schuppenpanzer, die Arme und Beine werden durch eine Kettenrüstung bedeckt. Ein Topfhelm und ein mittlerer Schild vervollständigen die Rüstung. Desweiteren trägt er eine weiße Tunika; weiße und graue Stoffstreifen und Franzen zieren seine Rüstung und das Pferdegeschirr.
Gesamt-CP: 118
Charakterbeschreibung:Obwohl er kein foranischer Ritter ist, kleidet und fühlt er sich wie einer und will Ruhm und Ansehen als Nebelreiter erwerben

ST
GE
IQ
KO
14
14
12
12
Grundschaden
Schw : 2W
Stoß : 1W
Erschöpfung: 14
Treffer: 12
Grundgeschw. 6
BW 4

Aktive Verteidigung
Ausweichen Parieren Abblocken
4
7
8

Vorteile
keine
Nachteile
Bessesenheit* (-10CP)
Selbstüberschätzung (-10CP)
Phobie vor Wasser* (-10CP)
Markenzeichen* (-5CP)
Ehrenkodex* (-5CP)
Marotten
- Liebt Nebel (-1CP)
- Trägt immer seine Rüstung und nur weiß-grau (-1CP)
- Glaubt an Angor (-1CP)
Seit dem 2. Teil der Angmar-Trilogie:
- Haßt Orks auf den Tod (-1CP)
- Spricht selten (-1CP)

Anmerkungen
*Bessesenheit - Ist bessesen davon, seinen Namen unsterblich zu machen
*Phobie - meidet jedes Gewässer, dessen Grund nicht erkennbar ist, oder das tief genug erscheint, um einen rüstungsbeschwerten Menschen zu gefährden
*Markenzeichen - Hinterläßt an wichtigen Orten ein weißes oder hellgraues Band
*Ehrenkodex - 1. Räche dich für jede Beleidigung; 2. Der Feind deiner Gefährten ist auch Dein Feind; 3. Greife nice einen Gefährten an, außer im fairen Zweikampf

Fertigkeit CP FW
Flegel 8 15
Schild 4 16
Lanze 2 14
Breitschwert 2 14
Reiten 2 14
Erste Hilfe 4 14
Waffenschmied (Rüstung) 1 11
Klettern 2 14
Überleben (Wald) 4 13
Spurenlesen 2 12
Savoir Faire 2 13

Ausrüstung
Morgenstern, Lanze, Schild und Rüstung nach foranischer Art
Standartausrüstung auf Rentier verpackt
1000 foronanische Silberdukaten
Besondere Besitztümer
Lodossianisches Breitschwert, gute Qualität
Heilige Bande zu "Aramis", seinen Pferd (weiß-grau gestreift)

Die Geschichte Aratons

Vor nunmehr 20 Jahren wurde Araton in der Stadt Forlorn im Südosten Foronans geboren. Als Sohn des Barons von Forlorn standen ihm schon früh alle Wege offen, aber er lebte sehr zurückgezogen und seine Interessen galten der Kriegskunst und dem Rittertum. Oft sah man ihn als kleinen Jungen träumend durch die Gegend laufen, ja wenn es nebelig war, war er immer draußen und ging in den Wald. In den umliegenden Dörfern kannte man ihn schon als Taugenichts, Träumer oder Nebelbaron. Seine Eltern verfolgten sein Tun mit wachsender Sorge, schließlich solle er eines Tages die Baronie übernehmen. Als er zwölf war, mußten sie erkennen, das seine vier Jahre jüngere Schwester wohl eher als Oberhaupt der Baronie geeignet wäre, und so gaben sie ihm seinen Wunsch, freier Ritter zu werden, was für einen erstgeborenen Adligen ungewöhnlich war, nach, und schickten ihn mit vierzehn Jahren auf die Feste des Ritterordens zum Blauen Band. Sie hofften, die Ritter würden ihrem Sohn das Träumen und Nichtstun schon austreiben. Sechs Jahre dauerte die Ausbildung. Sechs Jahre wurde er sowohl in der direkten Kriegskunst, als auch in Politik, Strategie, Etikette und dem wichtigsten im Leben eines freien Ritters, dem Rechtsspruch gelehrt. Sein Pferd fand er schon nach einem Jahr am Hofe der Burg, was als Zeichen zu deuten war, daß Angor seiner Tätigkeit wohlgesonnen war. Aber das reichte nicht, denn Araton träumte auch auf der Burg weiter, verkroch sich schon mal irgentwo um ungestöhrt über Ruhm und Ansehen nachzusinnen, und seine Faulheit bekamen auch die Ritter nicht ausgetrieben. Sie schafften es, ihm das Kämpfen beizubringen, ja er war sogar einer der Besten mit dem Morgenstern und der Lanze, der Rechtsspruch gefiehl ihm auch noch, aber was Politik oder Strategie und die übrige Ausbildung betraf, gewann sein Desinteresse die Oberhand. Beim Endturnier vor dem Ritterschlag, gewann er sogar, aber aufgrund von Defiziten in den übrigen Wissensfächern erhielt er nicht die Weihe zum freien Ritter. Erbost über sich und die Ritter nahm er nicht an den Festlichkeiten teil, sondern zog sich unter Gespött der Gefährten zurück. Nachts aber kam ein ungewöhnlich dichter Nebel auf, Araton dankte Angor für das Zeichen, nahm seine Rüstung und sein Pferd Fingorn und stahl sich davon. Er war überzeugt davon, Angor habe Höheres mit ihm vor und schwor, den Namen Der Nebelreiter unsterblich zu machen. So bestieg er in Fenfeld ein Schiff nach Groß-Sommerlund. Aber eines hat diese eher unangenehme Wendung des Schicksals gebracht: Die Faulheit, das Träumen und das Desinteresse für die bekannte Welt war spurlos verschwunden. Er hatte nun ein Ziel. Auf Groß-Sommerlund blieb er nur kurz, denn die Kunde von dem fürchterlichen Krieg der Foraner und Trolle gegen die Schreckenskreaturen des abtrünnigen Druiden ließ ihn umkehren und er trug bei der Befreiung Foronans, wenn auch nur gering, bei. Von Samur, einem Angmarer, der maßgeblich an dem Sieg über die Kreaturen beteiligt war, erfuhr er einiges über dessen Heimat und beschloß, dorthin zu reisen um die Weiten Angmars kennenzulernen. Dies schien eine Eingebung Angors zu sein, denn auf Angmar erwartete ihn sein bisher größtes und gefährlichstes Abenteuer (s. Ein Bericht eines Überlebenden ) aus dem er zwar nicht siegreich, dafür aber mit vielen Erfahrungen und einem neuen Gefühl von Angst wiederkehrte. (Was nur Angor weiß, ist, daß er mit seiner Gruppe auf Angmar zwar nicht erkennbar erfolgreich war, größeres Unglück aber durch sie doch abgewendet wurde.) Nur wenige dieser Gruppe überlebten und schafften es nach Atlas zurück, wo Araton sie verließ um Foronan vor der neuen Bedrohung durch Angmar vorzubereiten. Aber dort blieb er nicht lange, hatte er doch nun den Ruf der Banane gehört und so nahm er ein Schiff nach Kroton. Im Traum war ihm ein reinweißes Pferd von edler Gestalt erschienen und er war überzeugt davon, daß das sein neues, von Angor bestimmtes Pferd sei; hatte er den Verlust Fingorns doch immer noch nicht ganz überwunden. Auf Kroton traf er auf einige Recken, die aus allen Teilen der Banane zu kommen schienen, und gemeinsam schafften sie es, die Rückkehr von Dämonen, die in einer Spiegelwelt gefangen waren, zu verhindern. Während dieses Abenteuers traf er wieder auf Arkeron von Lodoss, einen Weggefährten aus Angmar. Dieser hatte die Gruppe auf schändlichste Art und Weise verraten und wurde zu einem Todfeind Aratons. Nach einem erbitterten Zweikampf in den Gemäuern einer alten Villa fiel Arkeron unter den schweren Hieben Aratons. Sein hervorragendes Schwert behielt Araton zum Gedenken des Lodossianers, denn dieser war zwar ein Verräter, dennoch aber bis dahin ein guter Weggefährte und edler Krieger gewesen. Nach diesen Erlebnissen kehrte er nach Foronan zurück, um seine Familie aufzusuchen. Seine Schwester hatte den Krieg gegen die Trolle nicht spurlos überwunden und da seine Eltern mittlerweile verstorben waren, entschied sich Araton, ihr bei der Verwaltung der Baronie zu unterstützen. Dort fand er auch sein Pferd Aramis. Seine Abenteuer haben all das in ihm ausgetrieben, was seine Ausbilder und Eltern vergeblich versucht hatten und so wurde er doch noch von dem Orden des Blauen Bandes zum freien Ritter geschlagen. Er setzte sich zur Ruhe und heiratete mit 26 Jahren eine Foranerin. Den Namen "Der Nebelreiter" hat er jedoch sehr selten gehört, und wenn nur auf Groß-Sommerlund, Angmar oder Kroton. Auf Foronan ist er unter "Baron von Forlorn" bekannt. Aber seine Vorliebe für Nebel, sowie die weiß-grauen Verzierungen und sein Wappen mit den drei Nebelschwaden hat er nie abgelegt.


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