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Animals, Monsters and Were-Creatures
Name: GURPS Beastiary
Erschienen: ?
ISBN: ?
Seiten: ca 130
Sprache: englisch
Ein "Bestiarium" ist eine Enzyklopädie der "Bestien" (Tiere). In den früheren Werken dieser Art wurden nicht nur die wirklich vorkommenden Tiere, sondern auch Wesen aus Mythen und Legenden aufgeführt. Es wurde dort auch viel Unsinn über das Verhalten von echten Tieren geschrieben, z.B. über die Antilopen die mit ihren gezackten Hörnern Bäume fällen können, über oder Schlangen, die nur Touristen angreifen sollen, oder Saugfische, die mit ihrem Gewicht Schiffe in die Tiefe ziehen. Das "GURPS Bestiarium" ist da keine Ausnahme. Es beschreibt echte Tiere, genauso wie mythische Kreaturen, und beinhaltet dabei jede Menge (praktischen) Unsinn." So ungefähr leitet Steffen O'Sullivan sein Bestiarium für GURPS. Ein Buch das jedem Spielleiter, der Tiere in seiner Abenteuer genauer darstellen möchte (und sich von der Englischen Sprache nicht abschrecken läßt :) ), große Hilfe sein wird. Gleich das Erste Kapitel stellt auf 35 Seiten eine recht Umfangreiche Auswahl von Wilden Tieren (egal ob real oder erfunden) vor. Dabei werden jeweils die wichtigsten Daten des Tieres aufgelistet, und in einem kompakten Text das Verhalten und eventuelle Besonderheiten kurz beschrieben. Unter den allgemeinen Daten ist auch der Lebensraum und "Ursprung" aufgeführt. Der Ursprung eines Tieres sind z.B. R = Realität (für heute existierende Tiere), Ice = Eiszeit, ML = Mythen und Legenden, SF = allgemeine Ausgeburt der menschlichen Phantasie, oder ein einfaches ? = Existenz nicht bewiesen. In den folgenden Kapiteln werden auf die gleiche Weise ein paar Dinosaurier und die wichtigsten Haustiere beschreiben. Alle 3 Kapitel kann man auch mit kleineren Englischkenntnissen (und eventuell einem kleinen Wörterbuch) gut nutzen und praktisch anwenden. Das vierte Kapitel beschreibt allgemeine "Krabelltiere", von Ratten bis Ameisen. Dazu sind hier Tips für kämpfe gegen Schwärme kleinerer Tiere und eine umfangreiche Beschreibung der Wirkung mehrerer Gifte. Kapitel Fünf beinhaltet eine Erweiterung der Regeln für Tiere aus dem GURPS Basis Buch. Die Regeln zur Handhabung des Kampfes, der Verletzungen oder die Reaktionstabelle sind recht interessant, doch wie immer muß der Spielleiter selbst entscheiden, welche er für wichtig, hilfreich oder auch überflüssig hält. Ähnlich verhält es sich mit den Regeln für Jagd und Abrichtung der Tiere in den folgenden Kapiteln. Das achte Kapitel beinhaltet Tips und Überlegungen für die Erschaffung neuer Kreaturen für, die die Eine Kontrollinstanz für ihre Phantasie brauchen. (Mann möchte ja als Spielleiter nicht Unglaubwürdig in der Darstellung wirken ;-) ) Das letze Kapitel ist wie ich denke am interessantesten, da man die dort beinhalteten Vorschläge und Ideen nicht wie die meisten übrigen, im "Grzimeks Tierlexicon" finden kann. Auf den letzten 50 der 130 Seiten wird die Erschaffung und Handhabung der Werwesen behandelt. Die Regeln sind sehr umfangreich. Es ist nicht einfach, sich ein Werwesen als Charakter nach maß zu schneidern und dabei in 100 CP's zu bleiben, doch nichts ist mit diesen Regeln unmöglich! Ob konventionelles Tier, oder ein "Super-Beast", ob die Transformation willentlich oder nur beim Vollmond stattfinden soll, ob... egal: alles ist in CP's erfaßt! Zusätzlich sind einige Beispiele für verschiedene Werwesenspezies und Charaktere. Diese letzten 50 Seiten sind für alle, für die die einfachen Beispiele für Werwesen aus "GURPS Magic" (Auch in Deutsch!) nicht ausreichen, sehr zu empfehlen. Eine Alphabetische Liste aller aufgeführten Arten, wie auch eine weitere in der die Tiere nach Lebensraum geordnet sind runden das gesamte Bestiarium ab und macht es praktisch und gut anwendbar. Es ist ein universelles Buch. Ohne jeglichen Bezug zu irgendeiner Welt oder einer Zeit, wenn wir mal von vier Beispielwerwesen aus Yrth absehen. Es ist also überall einsetzbar. Der Nachteil ist, es fehlen eventuelle Ideen für Abenteuer, wie sie z. B. in "Fantasy Folk" zu finden sind. Aber... wofür hat man ja sonst Phantasie?... ;-) Übrigens: Für echte Tierfreunde! 10 % des eingenommenen Geldes von dem Verkauf kommt auf das Konto von World Wildlife Fund. Also: tief in die Tasche greifen! :)


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