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"Die Neue Welt" - erzählt von Timodeus dem Geistreichen

?Dieses ist der Bericht des Kapitäns der ?Ignatius?, welcher mit seiner Kogge über die stürmischen Meere reiste und von neuen Entdeckungen zu erzählen wusste. Seine Geschichte, die stets möglichst wahrheitsgetreu wiedergegeben wurde, soll bereits fast auf der gesamten bekannten Banane Verbreitung gefunden haben und bisher war jedermann, dem ich berichtet, von demselben Erstaunen und derselben Begeisterung eingenommen. Doch nun ? ja, rückt ruhig zusammen! - lasst mich sprechen über das, was eben jenem Kapitän, Antiochius, wiederfahren ist: Es begab sich auf seiner zweiundachtzigsten Reise über die grollenden Fluten der Banane, dass er mit seinem robusten Segler, der wahrlich schon mehr als einem Sturm die Stirn geboten hatte, vom Kurs abkam und man schon glaubte, die Götter hätten ihn verlassen ? denn so sehr warfen ihn die Wogen hin und her, rissen an der Takelage und spühlten Mann und Maus von Deck. Nur der großen Erfahrung Antiochius' Mannschaft ist es zu verdanken, dass diese Geschichte nicht schon hier zuende ist; Tags darauf nämlich ? der Sturm hatte gut eine Nacht gewütet! - sah man Land; Land, das auf keiner atlatischen Karte bisher verzeichnet war! Ein Land, das von tosendem Wüten schier umgeben zu sein schien, denn backbord wie steuerbord türmten sich die Wolkenberge drohend auf! Antiochius erkannte die Gefahr und hielt auf das Land, das er gefunden hatte, zu, hoffend, eine Bucht oder ? was ihn überraschen würde ? sogar einen Hafen zu finden. Und sieh da! Das Schicksal gebot, dass er fand, auf was er hoffte. Das Wasser, das so fürchterlich gegen die felsige Küste brandete, führte ihn in eine Bucht, an deren tiefsten Punkt sich eine glanzvolle Stadt erhob: Gath ? so zumindest nannten die Einheimischen sie. Langsam hielt er auf sie zu, erkannte Kaianlagen und Befestigungen, eine riesige Stadtmauer und lange Reihen Häuser, Türme und Plätze. Geschäftige Menschen strömten umher und man empfing ihn freundlich ? wenn auch zurückhaltend. Antiochius war viel daran gelegen, zu erfahren, wo er sich befand, und machte sich, nachdem er alle Befehle zur Reperatur und dem Auffrischen der Vorräte gegeben hatte, auf, das Unbekannte zu erkunden. Er berichtete, dass er die wundervollsten Dinge gesehen hatte: Die feinsten Fachwerkbauten, bis in den Himmel ragende Türme mit weit vorkragenden Ringläufen, schönst gemauerte Brunnen, große Tempel mit schaurigen Wasserspeiern, die hübschesten Frauen und ein wahres Warenparadies. Er nahm mit, so viel er konnte, versuchte zu ergründen, wo er sich befand und zeichnete neue Karten. Das Volk, das er entdeckt hatte, stand seinem eigenen in nichts nach; viel mehr sogar, zeigte es sich doch wehrhaft, stark und tapfer, kühn und von großem Mut. Eine Flotte schlanker, verzierter Schiffe soll im Hafen gelegen haben, Männer in feinsten Stoffen gekleidet umhergeschlendert sein, Schmiede die besten Waffen gefertigt haben, die Antiochius jemals gesehen hatte. Mit all diesen Eindrücken schwer beladen machte er sich schließlich auf, zu seinem Heimathafen zurück zu kehren. Man sagt, er sei mit größten Jubel bedacht worden, als er von seinen Reisen berichtete, und dass viele Händler ihm Hilfe bei neuen Entdeckungsfahrten rund um Kategorien, wie die Einheimischen ihren Kontinent nennen, angeboten hätten. Es gehen Gerüchte um, dass er gewillt ist, gegen ein wenig Bares, jeden mutigen Abenteurer in die neuen Gefilde zu überführen ? und, so heißt es weiter, dass selbst Fürsten und Könige schon von der Idee besessen wären, Abgesandte nach Gath zu entsenden.?


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